Mein Beruf:


Mein Name ist Meik Lass, ich übe den Beruf des Bestatters aus. In meinen Beruf habe ich mit Menschen zu tun die sich meist in Trauer und Hilflosigkeit befinden. In dieser Phase des Schmerzes über den Verlust und des Abschiednehmens von einem geliebten Menschen müssen häufig Entscheidungen getroffen werden, die die Belastung, die ein Trauerfall mit sich bringt, noch vergrößern. Da fängt meine Arbeit an. In der Regel bekomme ich die Information eines Angehörigen, dass einer seiner Lieben verstorben ist.


In diesem ersten Gespräch werden ein paar grundlegende Angelegenheiten besprochen z.B.: Wie der Name lautetet, Anschrift und Telefonnummer. Danach werde ich einen Termin mit den Angehörigen ausmachen. Ich fahre in der Regel zu den Angehörigen, weil sie sich in ihrer vertrauten Umgebung wohler fühlen, als in einem Bestattungshaus. Im Beratungsgespräch werden dann alle Formalitäten besprochen:

 

  • Wann soll die Beerdigung stattfinden?
  • Welche Art der Bestattung wird gewünscht?
    • Erdbestattung: Wahlgrabstätte oder Reihengrab?
    • Feuerbestattung: Wahlgrabstätte, Reihengrabstätte oder anonyme Beisetzung?
    • Alternative Beisetzungformen:
  • Wurde ein Testament hinterlassen?
  • Wird eine Zeitungsanzeige gewünscht und wenn ja, in welcher Zeitung?
  • Werden Trauerkarten gewünscht?
  • Was für Blumen werden gewünscht?
  • Soll ein Kaffeetrinken mit Bewirtung nach der Trauerfeier stattfinden?

 

Bild Standesamt Brackel
Bild Standesamt Aplerbeck

 

 

 

Zusätzlich werden einige Punkte individuell für jede Familie geklärt. Jeder geht mit dem Tod anders um, deshalb muss ich mich auf jede Familie neu einstellen und die persönlichen Wünsche erfüllen.

 

Danach benötige ich einige Papiere um die Beerdigung nach der deutschen Rechtslage ordnungsgemäß sowie alle Behördengänge abwickeln zu können.

 

  • für Verheiratete die Heiratsurkunde (Familienbuch)
  • für Ledige die Geburtsurkunde
  • für Verwitwete die Sterbeurkunde des Ehepartners
  • für Geschiedene zusätzlich die Scheidungsurkunde
  • Personalausweis
  • die Graburkunde, falls eine Grabstätte vorhanden ist
  • letzter Renten- oder Pensionsbescheid
  • Mitgliedsbescheinigung oder Versicherungskarte der Krankenkasse
  • Versicherungspolicen der Lebens- oder Sterbegeld- Versicherungen und Sterbekassen
  • Mitgliedsausweise von Organisationen oder Verbänden, die ein Sterbegeld zahlen

 

 

Bei Fragen zur Beerdigung steht Ihnen Renate Lass gerne zur SeiteNachdem sämtliche Fragen der Angehörigen geklärt sind beginnt meine Arbeit erst richtig. Ich setzte mich mit dem Friedhof in Verbindung und kläre den Termin der Trauerfeier ab. Zusätzlich muss geklärt werden wer die Beerdigung hält und ob dieser zu dem gewählten Termin auch kann. Nachdem der Termin feststeht kann die Todesanzeige erstellt werden und der Zeitung, sowie dem Drucker durchgegeben werden. Anschließend werden die Trauerkarten zu den Angehörigen gebracht. Außerdem werden die Behördengänge erledigt, damit die Beerdigung überhaupt stattfinden darf. Das nimmt bei den heutigen Verhältnissen an den Ämtern immer sehr viel Zeit in Anspruch.

 

Einige Bestellungen werden erledigt wie z.B. ein Grabschild, einen Orgelspieler, jemand der das Grab aushebt und die Trauerhalle gestaltet, eine Bewirtung zum Kaffeetrinken nach der Trauerfeier und der Blumenschmuck welcher bei unserer Floristen nach den wünschen der Angehörigen angefertigt werden kann.

 

Bibel und BeerdigungAm Tag der Beerdigung gehe ich vor der Trauerfeier in die Trauerhalle und dekoriere den Sarg oder die Urne mit dem Blumenschmuck und lege eine Kondulenzliste aus. Dann stehe ich dem/r Redner(in) für Fragen nach dem Ablauf der Trauerfeier zur Verfügung und berate nach den jeweiligen Gegebenheiten des Friedhofes.

 

 

 

Beerdigung festlich gestalten Blumenschmuck BeerdigungSchmuck Sarg Beerdigungszeremonie

 

Richtige Wahl des SargsAll diesen Erledigungen gehen natürlich Arbeiten voraus, damit eine Beerdigung im Rahmen von ungefähr einer Woche abgewickelt werden kann. Im Hintergrund wird bei den Särgen die Innenausstattung an angefertigt.

 

Für die Ausstattung müssen an die Särge, Griffe sowie Deckel-Schrauben montiert werden. Im inneren wird der Sarg ausgepolstert und mit Seidenbezügen überzogen, am Rand wird eine Spitze befestigt damit dem Toten eine pietätvolle Ruhestätte gewährleitstet ist.

 

Vorbereitung für die Beerdigung Ich hoffe Ihnen meinen Beruf anschaulich dargestellt zu haben.

 

Mit Freundlichem Gruß
Meik Lass

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