Neues Urteil des OVG Münster zur Verschonung von Vorsorgegelder


 

 

 

Durch das neueste Urteil des OVG Münster wird hoffentlich die sich in den Sozialämtern festgesetzte Meinung, ein Vorsorgebetrag in Höhe von 3.500,00 EUR sei die maximale Grenze für die Kosten einer angemessenen Bestattung „geknackt“.
Bei dem Rechtsstreit ging es um einen Bestattungsvorsorgevertrag bei der Deutschen Treuhand AG in Höhe von 6.500 EUR, welcher nach Ansicht der Stadt Bielefeld aufzulösen sei, da das zu verschonende Pflegewohngeld in Höhe von 10.000 EUR den als angemessen betrachteten Betrag von 3.500,00 EUR bei weitem überstieg. Dieser Ansicht hat sich das OVG Münster nicht angeschlossen.
Es bleibt zu hoffen, dass mit diesem neuen Urteil das frühere Urteil des OVG Münster aus dem Jahre 2003, dem damals ein Vorsorgevertrag in Höhe von 3.500,00 EUR zugrunde lag, endgültig „vom Tisch“ ist.
Das Urteil stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.



Quelle: Bundesverband Deutscher Bestatter

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